Martinswanderung 2017

Bei der Bestellung des Wetters hätten wir uns von Petrus bestimmt mehr Sonne gewünscht. Aber am Martinstag gibt es halt traditionell Regen, Schnee oder beides kombiniert. Entsprechend wählte unser Eventorganisator Sandro eine kürzere Route als letztes Jahr. Diesmal ging’s auf die dritte Jurakette auf eine kleine Beizentour. Die meisten Höhenmeter bewältigten wir mit dem Postauto rauf zum Passwang. Dort liefen wir im Nieselregen der ersten Beiz entgegen. Auf dem Restaurant Nägeli bestellten wir als erstes ein feines Käse-Fleischplättli. Anschließend ging es weiter auf den Vogelberg, wo wir uns im  Windschatten des Berges ein kleines Apéro genehmigten. Weiter ging es  im Takt unserer klirrenden und leeren Bierflaschen im Rucksack und machten uns durch Schnee und Matsch auf den Weg Richtung Wasserfallen.

Die nächste Beiz lies nicht lange auf sich warten. Im Restaurant Wasserfallen wurden wir mit einem feinen Mittagessen verpflegt. Gut genährt und halb gegärt trieben wir mit austretenden Gasen, einem Gemisch aus verdauter, rassiger Zwiebelsauce  und feinem Gerstensaft, Richtung Restaurant Unteren Wechten, wo sich Chrigu  unserer geselligen Wandergruppe anschloss. Leider hatte dieses Restaurant geschlossen und so mussten wir uns auf ein anderes Ziel, die Gaststube Vogelberg, nicht weit vom unserem Standort festlegen. Diese Beiz  liegt leicht unterhalb des Gipfels des Vogelberges. Das bedeutete, dass wir wieder ein wenig aufsteigen mussten. Aber für eine weitere kleine Stärkung nahmen wir auch diese Strapazen gerne in Kauf. Dort zeigte uns die Wirtin mit ihren vier grauen Papageien, was für Kunststückchen diese intelligenten Tiere so drauf haben. Abgesehen davon, dass sie sich ihrer saftigen Häufchen unangekündigt entledigen, sind das eigentlich ganz friedliche und lustige Haustierchen.

Auf dem Weg nach Mümliswil fing es dann aber so richtig zu regnen an. Das feuchte Wetter konnte uns unsere Stimmung jedoch nicht vermiesen, denn auf uns wartete das St. Martinsfest. Im Pizzastübli drückten wir eine weitere Mahlzeit in unsere Mägen. Was hatten wir heute noch nicht gegessen und getrunken? Ach ja, Kaffee mit Kuchen. Dieser letzte Menüpunkt im Kaffeestübli rundete unsere Beizentour vollumfänglich ab.

Ab dann wurden die Mahlzeiten nur noch in flüssiger Form eingenommen. Der eine oder andere feierte noch die ganze Nacht durch und philosophierte über Visionen und Papageien- Kacke.

Danke Sandro nochmal für die Organisation. Bis zum nächsten Jahr...

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